
Der SPD-Arbeitskreis "Gesundheit und Soziales" hatte den AIDS-Hilfe Lausitz e.V. zum Gespräch zum Landtag nach Potsdam geladen. Die Versorgungssituation von Menschen mit HIV im Land Brandenburg sollte diskutiert werden. Christian war zum Termin gefahren und sprach u.a. mit Nadine Graßmel, Sina Schönbrunn und Julia Sahi. Die Vorstände des AIDS-Hilfe Potsdam e.V. waren auch vor Ort und brachten ihre jeweilige Sicht auf die Themen ein. Interessiert waren die AG-Teilnehmenden an den aktuellen Lebenslagen HIV-positiver Menschen, also auch an der noch immer bestehenden Angst vor Stigmatisierung, Diskriminierung, sowie der schmalen Behandlungslinie in Brandenburg. Wie sehen Testangebote aus? Wieviele Tests und welche Zielgruppen werden erreicht? Welche Herausforderungen gibt es? Diese und weitere Fragen wurden diskutiert.
Beratungsstellen, Ärzte und Ressourcen rund um das Thema sind übersichtlich. Die Lage für HIV-Positive ist in Brandenburg ungünstig. Eine flächendeckende Versorgung oder gar lückenlose Präventionslandschaft ist nicht entwickelt. Ja, es gibt punktuell Angebote, das soll auch nicht vergessen werden, allerdings sind das Tropfen auf den heißen Stein. Gerade dann, wenn lange Wege z.B. zur HIV-Schwerpunktpraxis in Kauf genommen werden müssen, um die notwendige medizinische Versorgung zu ermöglichen, merken Positive den Unterschied zur Großstadt Berlin. Brandenburg hat zwei Anlaufstellen mit HIV-Schwerpunkt und zwei AIDS-Hilfen.




