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Illustration: Elke R. Steiner - steinercomix.de

Bärenstark

Teddy 2018 | Bärenstark für die AIDS-Hilfe

1.12. WELT-AIDS-TAG | Aufklärung, Schutz & Solidarität

Illustration: Elke R. Steiner - steinercomix.deSeit 1988 findet jährlich am 1. Dezember der WELT-AIDS-TAG statt. Weltweit werden Aktionen durchgeführt, die daran erinnern, dass die Immunschwächekrankheit Aids in vielen Ländern ein Problem ist und Lösungen gefunden werden müssen.

Der AIDS-Hilfe Lausitz e.V. veranstaltet im Rahmen des diesjährigen WELT-AIDS-TAGes ein Fachgespräch per Videokonferenz. In lockerer Runde wird die aktuelle Zeit reflektiert. Wir widmen uns den Themen "Aufklärung, Schutz & Solidarität" mit Blick auf HIV/Aids in der Lausitz.

Begleitet wird der WELT-AIDS-TAG von einem starken Symbol. Die rote Schleife wurde 1991 von der New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS entwickelt. Sie ist weltweit ein Symbol der Solidarität (Gemeinschaft) mit HIV-Infizierten und an Aids erkrankten Menschen.

Weltweit leben rund 38 Millionen Menschen mit HIV. 67% der Betroffenen weltweit haben Zugang zu Medikamenten. (https://www.welt-aids-tag.de/) Im Jahr 2019 wurden 3.106 (Vergleich zum Vorjahr +234) HIV-Neuinfektionen in Deutschland ermittelt.

Quelle: survstat.rki.de // 25.11.2020HIV-Neuinfektionen 2001-2020 in Deutschland | Quelle: survstat.rki.de // 25.11.2020

Im Land Brandenburg sind 56 (Vergleich zum Vorjahr -4) und in Cottbus 2 (Vergleich zum Vorjahr +2) HIV-Neuinfektionen verzeichnet. Sachsen weist 129 (Vergleich zum Vorjahr +7) HIV-Neuinfektionen auf.

"Die Zahl der Menschen mit HIV, deren Infektion noch nicht diagnostiziert wurde, liegt seit 2008 relativ konstant bei etwa 10.800. Wie das Epidemiologische Bulletin 48/2020 berichtet ist dagegen der Anteil der Personen, die mit einer HIV-Infektion diagnostiziert wurden und eine antiretrovirale Therapie erhalten, von etwa 80% im Jahr 2006 auf 97% im Jahr 2019 angestiegen. Der Anteil erfolgreicher Therapien erhöhte sich nochmals leicht und liegt jetzt bei etwa 96%." (Epidemiologisches Bulletin 48/2020)

HIV ist gut zu behandeln. Medikamente helfen, damit Menschen unter HIV-Therapie nicht mehr ansteckend sind. In Brandenburg leben viele Menschen, die nichts von ihrer HIV-Infektion wissen. Sie bemerken das Virus nicht und geben HIV z.B. durch ungeschützten Sex weiter. Bleibt das HI-Virus lange Zeit unentdeckt, kann das schwere gesundheitliche Schäden mit sich bringen. Folgeerkrankungen schwächen dann das Immunsystem zusätzlich. Daher sind Aufklärung, Schutz und Solidarität ganz wichtige Eckpfeiler für ein erfülltes Leben.

Illustration: Elke R. Steiner - steinercomix.de