8. CSD Cottbus 2016 für Cottbus und die Niederlausitz

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Unter dem Motto "Akzeptanz* - ja - nein - vielleicht - *Pflichtfeld" gingen am 2. Juli 2016 rund 250 Menschen in Cottbus auf die Straße.

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Die Demo begann auf dem Erich Kästner Platz, wo Miss Cherry Moonlight, die Moderatorin und Drag Queen, die Veranstaltung feierlich eröffnete. Berndt Weiße, der Dezernent des Fachbereichs Jugend, Kultur und Soziales der Stadt Cottbus, begrüßte die Teilnehmenden herzlich und machte in seiner Rede deutlich, wie wichtig der CSD für Cottbus sei.


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Michael Ziltz, der Vorstandsvorsitzende des CSD Cottbus e.V. überreichte ihm den "Schlüssel der Vielfalt", der ein "aufeinander zugehen" bedeuten soll.

Der 8. Christopher Street Day zog vom Stadthaus durch die Innenstadt. Die Demo stoppte am Staatstheater, wo die Schwestern vom Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz eine Schweigeminute einlegten. Es gäbe noch immer europäische Staaten, wo Antischwule Gewalt an der Tagesordnung sei und die Menschen nicht frei seien, sagten die Schwestern. In Gedenken wurden weiße und schwarze Luftballons in die Luft steigen gelassen.

Es galt Gesicht zu zeigen und ein Zeichen für mehr Akzeptanz zu setzen. Kaum zu übersehen war das große Banner "Wir für Akzeptanz", dass Ehrenamtliche am Anhänger eines Traktors befestigt hatten. Das recht ländlich geprägte Fuhrwerk soll auf den ländlichen Raum und die vielen kleinen Dörfer und Gemeinden aufmerksam machen, in denen sich noch immer Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und queere Menschen verstecken. Es gibt nicht wenige, die Angst vor Diskriminierung haben und daher ein leben im "Schrank" wählen.

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Begleitet und voller stolz angeführt wurde die Demo von den 7 Botschafter_innen des CSDs. Sieben Menschen hatten sich weit vor dem CSD ein Herz gefasst und in aufwendig produzierten Videos, aus ihrem Leben erzählt und für mehr Akzeptanz geworben.

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Bewegend und für viele Menschen ein nachdenklicher Moment war der Stopp auf dem Stadthallenvorplatz. Masha berichtete von ihren Erlebnissen in Russland und erzählte, warum sie nach Deutschland gekommen ist.

Die Demo endete am Glad House, dem Jugendkulturzentrum der Stadt. Dort begann ein Straßenfest, bei dem es Möglichkeiten gab, sich zu verabreden, neue Leute zu treffen, Informationen zu erhaschen und zu schlemmen. Die Rainbowparty vollendete diesen Tag.

Fazit: Ein CSD mit viel Herz, viel Engagement und ganz viel Liebe.

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