Eröffnung der 18. LesBiSchwulen T*our

Am Samstag, dem 2. September 2017, eröffneten der Landesverband AndersARTiG e.V. und das Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg die 18. LesBiSchwule T*our auf dem Luisenplatz in Potsdam.

Vertreter_innen des AIDS-Hilfe Lausitz e.V. und des CSD Cottbus e.V. waren in die Landeshauptstadt gefahren, um ganz persönlich "Gute Fahrt" zu wünschen.

Miss Cherry Moonlight - Repräsentantin des AIDS-Hilfe Lausitz e.V. , Michael Ziltz - Vorsitzender des CSD Cottbus e.V., Storch Viktor - Maskottchen des AIDS-Hilfe Lausitz e.V. (v.l.n.r.)

Der Luisenplatz war in Sonne getaucht. Touristen und Potsdamer_innen saßen bei Kaffee und Kuchen auf der wohl schönsten Flaniermeile.

Neben dem Brandenburg Tor hatte das Team der diesjährigen LesBiSchwulen T*our die Zelte aufgeschlagen.

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Infostand auf dem Luisenplatz in Potsdam Infostand auf dem Luisenplatz in Potsdam

Infostand auf dem Luisenplatz in Potsdam Lars Bergmann - Leiter der LKS und Eric Hein - Vorstandssprecher AndersARTiG e.V. (v.l.n.r.)

Der Tourstart wurde mit warmen Worten von Eric Hein (Vorstandssprecher des Landesverbandes AndersARTiG e.V.) und Lars Bergmann (Leiter der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule und Trans* Belange des Landes Brandenburg) eröffnet.


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Anerkennende Worte sprach die Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe. Sie dankte den Engagierten für die Arbeit und machte deutlich, wie wichtig die Bildungsarbeit in ländlichen Gebieten ist. Denn Alltagsdiskriminierung ist noch immer ein steter Begleiter von Menschen, die nicht heterosexuell sind.

Cool und ein bisschen Macho zeigten sich die Dragstreet Boyz zur Eröffnung. Laut und unbändig wurde es mit der Punk-Band 6 Gramm Caratillo. Einige Darbietungen haben wir auf Video festgehalten.

Dragstreet Boyz 6 Gramm Caratillo

Das Aufklärungs- und Antidiskriminierungsprojekt ist in seiner Art einzigartig und ein Hingucker. Denn Ehrenamtliche junge Menschen reisen Jahr für Jahr in ihrer Freizeit durch Brandenburg, um aufzuklären, zu beraten und um Vorurteile in der Bevölkerung gegenüber vielfältigen Lebensweisen abzubauen. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter*, queere (LSBTIQ) und andere versuchen mit zahlreichen Infoständen, Schulworkshops, Buchlesungen, Podiumsdiskussionen und kreativen Aktionen, noch immer bestehender Ausgrenzung, Ablehnung und Gewalt zu begegnen. Die Tour ist ein Projekt, bei dem nie klar ist, was auf der Fahrt passieren wird und welche Begegnungen zu erwarten sind.

In diesem Jahr führt die Tour in den Norden Brandenburgs. Es geht nach Neuruppin, Wittstock/Dosse, Rheinsberg, Perleberg und Pritzwalk.

Tourteam 2017

Möge die Tour friedlich verlaufen, mögen viele Menschen mit der Kampagne erreicht werden und sich die Herzen öffnen.